RedBull 400 – wir waren wieder dabei

Der härteste 400-Meter-Lauf der Welt kommt zum dritten Mal nach Titisee-Neustadt – und diesmal wird hier der Weltmeister gekürt! Die legendäre Hochfirstschanze im Schwarzwald, auf der im Winter die Weltelite der Skispringer bergab fliegt, wird im Sommer wieder in Gegenrichtung erstürmt.

Das wir fit für den Einsatz sind, haben die Steinbacher Feuerwehrmänner auch in diesem Jahr wieder am Schanzentisch bewiesen. Vom Auslauf der Skischanze bis ganz hinauf müssen über 140 Höhenmeter bezwungen werden. Bei einer Steigung von bis zu 35 Grad erreicht der Puls Maximalwerte. Bei Red Bull 400 sind nicht nur stramme Waden gefragt, sondern vor allem Ausdauer und die Bereitschaft, bis an die eigenen Grenzen zu gehen.

Wie im letzten Jahr haben wir uns für diesen Lauf angemeldet. Sogar eine dritte Mannschaft haben wir aus unseren Reihen zusammenbekommen und waren somit die Feuerwehr, welche die meisten Mannschaften gestellt hat. Ein ganz besonderes Highlight war, dass unser stellvertretende Abteilungskommandant Matthias Koch seinen Geburtstag als Startläufer von Team 2 an diesem Tag mit uns zusammen gefeiert hat.

Die Hochfirstschanze Titisee-Neustadt ist die größte Naturschanze Deutschlands. Sie wurde 1950 an der heutigen Stelle errichtet und nach dem Berg Hochfirst im Schwarzwald benannt. Nach umfangreichen Umbauten fand im Jahr 2001 zum ersten Mal ein Weltcupspringen statt. Mit über 140 Höhenmetern und einer Steigung bis zu 35 Grad stellt sie die Teilnehmer vor eine echte Herausforderung.

Darum geht´s

140 Höhenmeter auf nur 400 Meter Streckenlänge. Vom Auslauf bis ganz hinauf – ohne Umwege, ohne Kompromisse. Darum haben wir uns entschlossen die gleiche Vorbereitung wie im Vorjahr zu absolvieren und gingen am Tag der Entscheidungen ganz locker und entspannt das Rennen an.

In den beiden Vorläufen galt es sich für das Finale zu qualifizieren. Bestes Steinbacher Team ist unser Team 2 mit 4:45 Minuten geworden , gefolgt von Team 1 mit 5:15 Minuten und Team 3 mit 5:29 Minuten.

Weltmeister wurde das Team der österreichischen Feuerwehr aus Rutzenmoos mit einer Zeit von 2:15 Minuten. Weltmeister wurden wir leider nicht im Schanzenlauf, aber in der Freiburger Innenstadt haben wir unsere Erfolge trotzdem noch lange gefeiert.

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